YinYang

Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Behandlung mit TCM greift auf mehrere tausend Jahre Erfahrung zurück und
kann entgegen vieler kritischer Einwände auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse
belegt werden. Sie hat sich inzwischen auch in der Humanmedizin durchgesetzt und
warum nicht auch im Veterinärbereich?

Im Gegensatz zur westlichen Medizin betrachtet die TCM die Ganzheitlichkeit des Lebewesens und die ihn umgebenden Faktoren und bietet bei sachgemäßer Anwendung eine nebenwirkungsfreie und dopingfreie (!) Therapie.
Die TCM interessiert sich für alle aktiven Lebensäußerungen, die vitalen Lebensfunktionen, das Klima, die Ernährung, die Emotionen und das soziale Umfeld des Patienten.
Laut der chinesichen Philosophie entstehen Krankheiten durch ein energetisches Ungleichgewicht im Körper. Die Akupunktur soll dafür sorgen, dass gestörte Energien wieder ins Gleichgewicht kommen und ungehindert fließen können.
Die Akupunktur aktiviert über physische Reize durch Nadeln oder Laser auf festgelegten Punkten die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Hierbei gilt der Grundsatz:

                    Die Akupunktur heilt was gestört ist,
                       jedoch nicht was zerstört ist !

Indikationen für die Akupunktur:

- Funktionelle und vegetative Störungen
  (Chronische Atemwegserkrankungen, Gastritis, Koliken, Verdauungsprobleme, urologische 
  Erkrankungen, Fortpflanzungsprobleme, Stoffwechselstörungen, Headshaker-Syndrom,
  Leistungsabfall, Appetitlosigkeit bzw. Abmagerung)
- Funktionelle Störung des Bewegungsapparates
  (akute Schmerzen, Muskelerkrankungen, Knochenhautreizungen, Muskel betreffende
  Schmerzsyndrome, Gelenke betreffende Schmerzsyndrome, Arthritis bzw. Arthrose,
  Schmerzsyndrome der Wirbelsäule einschl. Hüfte)
- Sonstige Indikationen
  Immunstimmulation, Notfallsituationen wie Atemstillstand bei Fohlen, Hauterkrankungen,
  operative Vorbereitung, posttraumatische bzw. postoperative Rehabilitation, Schmerzlinderung)

Kontraindikationen:

Bösartige Tumore, chirurgische Indikationen, Entwicklungsstörungen des Skeletts, resistente Zustände und Abwehrschwäche, Erbkrankheiten, extreme Mangelzustände, Trächtigkeit