Wann braucht mein Pferd Hilfe?

Mit der nachfolgenden Checkliste möchte ich Ihnen nur ein paar von vielen Beispielen aufzeigen, die deutlich machen, dass Ihr Pferd ein Problem haben könnte und Ihre Hilfe braucht.
Ja, Ihre Hilfe!
Denn Sie sind die Bezugsperson Ihres Pferdes und Sie ergreifen die Initiative, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Bei der Heilung Ihres Pferdes ist Ihr Mitwirken von großer Bedeutung.
Denn nur wenn Sie als Pferdebesitzer mithelfen, alle Faktoren, die zur Genesung beitragen, umzusetzen, dann ist alles möglich!

Hinweise auf den Bewegungsapparat:

  • Buckeln, Steigen, Rennen,
  • Arbeitsverweigerung bzw. Pferd will nicht vorwärts gehen
  • Zähneknirschen
  • Abwehrhaltung beim Satteln (Ohrenanlegen, Schnappen....)
  • Probleme beim Hufegeben
  • Probleme beim Stellen und Biegen
  • Taktunreinheiten bzw. Lahmen
  • Verwerfen im Genick
  • Durchdrücken des Rückens und Heben des Kopfes
  • Kopfschlagen
  • Fehlende bzw. falsche Muskulatur
  • Gallenbildung bzw. Überbeine

Hinweise auf psychische Probleme:

  • Fell- oder Hautprobleme
  • Husten
  • Tränende Augen
  • Pferd steht abseits der Herde
  • streitlustig
  • apathisch, lustlos
  • Magenprobleme (Mundgeruch, zu viel Speichel, Abnehmen trotz gleicher Futtermenge)
  • Koppen, Weben, Boxenläufer
  • Verhaltensauffälligkeiten (Ängste, Agressionen, Trauer, Hysterie usw.)

Hinweise auf organische Probleme:

  • Durchfall oder zu harter Kot
  • Kotwasser
  • extreme Gerüche (Kot, Urin, Mund- od.Nasengerüche, Sekrete)
  • Blähungen / Flatulenz
  • Koppen (kann auf Magengeschwür hinweisen)
  • Deckunlust oder Unfruchtbarkeit
  • Leistungsabfall
  • starkes Schwitzen bzw. Nachschwitzen
  • Atemnot, Husten, Ausfluß aus den Nüstern
  • Ödeme (Wasseransammlungen, angelaufene Beine)
  • schlechte Hufqualität
  • schlechte Zähne
  • Probleme beim Fellwechsel
  • Ekzemer
  • schlechte Wundheilung